Donnerstag, 9. Juli 2009

P2P-Messenger Cspace 1.24


Das indische Unternehmen Tachyon Technologies stellt mit Cspace 1.24 einen neun Instant-Messenger vor, der auf Peer-to-Peer Basis funktioniert.

Die Weltneuheit von Cyberspace besteht nun darin, dass ein sogenannter "Digitale Hash Table" (DHT) des Kademlia Protokolls, was auch schon aus dem Emule und Azureus Klienten bekannt ist, eingebaut wurde.

Damit wird es möglich, ohne zentralen Server auch bei sich ändernden IP Adressen nach einem neuen Computersstart seine Buddies und Chatpartner in der Freundesliste von cspace jeweils wiederzufinden. Wenn ein Nutzer in CSpace online geht, dann wird eine Verbindung über das Kademlia p2p-Protokoll gesucht, die seinen RSA-Schlüssel mit der jeweiles aktuellen IP-Adresse des Nutzers herstellt.

Jeder Nutzer wird unverfälschbar an seinem öffentlichen RSA-Schlüssel erkannt, der private Schlüssel bleibt auf der Festplatte gespeichert. Das funktioniert aufgrund der guten Architektur der Verbindungen auch, wenn der Chatfreund sich hinter einer Firewall oder einem Router/NAT befindet. Die Entwickler wollen ihre Software in Zukunft um VoIP- und Video-Funktionen erweitern - natürlich alles auf verschlüsselter Basis.

Bislang wurde in gewöhnlichen Messengern zudem jede Text-Kommunikation nicht nur unverschlüsselt übertragen (jeder Zwischenknoten kann mitlesen, insbesondere der DSL-Provider), sondern auch über den zentralen Server geroutet. AOL und Yahoo und MSN und Google Talk könn(t)en alles mitloggen, was ihre Nutzer den Freunden schreiben. Mit dem Erscheinen von Cyberspace ist das jetzt anders: Es gibt keine zentralen Server mehr und auch die Kommunikation zu den Freunden ist umfassend verschlüsselt.

Auch Devilstuff.com nimmt sich dieses Themas an und ergänzt die technischen Informationen:

CSpace is developed in Python. It uses OpenSSL for crypto, and Qt for the GUI. CSpace is licensed under the GPL.

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