Mittwoch, 28. Juli 2010

5 Milliarden Handys für 6,9 Milliarden Menschen


5 Milliarden Handys für 6,9 Milliarden Menschen

Nach Angaben des Mobilfunkausrüsters Ericsson gibt es jetzt weltweit 5 Milliarden Handy-Nutzer und das bei einer Erdbevölkerung von 6,9 Milliarden Menschen. Damit kann man rund 72 Prozent der Menschheit am Handy erreichen,

In diesem Jahr wird erstmals die Schwelle von 5 Milliarden Mobilfunkanschlüssen weltweit überschritten. Bis Jahresende soll ihre Zahl von 4,5 Milliarden um 12 Prozent auf 5,1 Milliarden wachsen. Davon nutzen bereits 800 Millionen den schnellen Mobilfunkstandard UMTS, ein Plus von 37 Prozent. 2011 soll es über eine Milliarde UMTS-Anschlüsse geben. Das berichtet der Verband Bitkom auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO). „Ein Ende des Handy-Booms ist nicht abzusehen“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster. „Auch UMTS hat weltweit den Durchbruch geschafft, und mit LTE steht schon eine neue Technologie für mobiles Super-Breitband bereit.“

In der EU gibt es Ende 2010 voraussichtlich rund 650 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Das ist ein Zuwachs von fast 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fast ein Drittel nutzt mittlerweile UMTS. Die meisten Mobilfunkverträge in der EU gibt es in Deutschland: rund 111 Millionen zum Jahresende 2010. Es folgen Italien (87 Millionen), Großbritannien (81 Millionen), Frankreich (62 Millionen) sowie Spanien (57 Millionen). Zum Vergleich: In Russland sind es voraussichtlich 220 Millionen, in den USA 287 Millionen.

Das stärkste Wachstum gibt es allerdings weiterhin in den Entwicklungs- und Schwellenländern Asiens und Südamerikas, wo in ländlichen Gegenden inzwischen mehr als die Hälfte aller Haushalte über Handys verfügen. In China steigt die Zahl der Handy-Anschlüsse in diesem Jahr um fast 13 Prozent auf rund 844 Millionen. In Indien steigt die Zahl der Anschlüsse in diesem Jahr um 30 Prozent auf 680 Millionen. In Brasilien soll es zum Jahresende 193 Millionen Anschlüsse geben, ein Zuwachs von 11 Prozent

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