Donnerstag, 28. Januar 2010

meidet den Microsofts Internet Explorer !!!


Online-Ganoven könnten eine Sicherheitslücke in den Versionen 6, 7 und 8 des Programms ausnutzen, um in fremde Rechner einzudringen. Mittlerweile steht zwar über die Windows-Aktualisierung ein kostenloses Update bereit, das das akute Problem behebt und das Sie unbedingt installieren sollten – doch immer weniger Menschen vertrauen dem umstrittenen Internet Explorer. Wir verraten Ihnen, mit welchen vier kostenlosen Browsern Sie sicherer und komfortabler surfen als mit der Microsoft-Software.
ein Einzeiler bringt Browser zum Absturz
DoS-Angriff gegen Microsoft Internet Explorer 6 & 7
Mit einem einfachen Script lässt sich der Internet Explorer (Version 6 und 7) zum Absturz bringen. Die aktuelle Version des Internet Explorer 8 ist nicht betroffen. Ob und wie Microsoft reagieren wird ist bislang unklar.
Kurz und bündig wurde der Angriff gegen den Microsoft Internet Explorer in Version 6 und 7 auf der Mailingliste „Bugtraq“ vorgestellt. Mit folgendem Einzeller lassen sich die beiden betroffenen Versionen des Microsoft Webbrowser ganz einfach zum Absturz bringen:
*script*document.createElement("html").outerHTML*/script*
Wir haben das Script mit den aktuellen Versionen des Internet Explorer Version 6 und 7 unter Windows XP getestet – es funktioniert. Der Browser verabschiedet sich ins digitale Nirvana. Internet Explorer 8 ist gegen diese Denial-of-Service Attacke immun – der Browser lief unbeeinflusst weiter.
In letzter Zeit geriet der Internet Explorer öfter durch verschiedene Sicherleitslücken in den Fokus der Öffentlichkeit. So zwang der vor kurzem bekannt gewordene Aurora-Exploit Microsoft dazu außerhalb seines normalen Patch-Zyklus einen Patch zu veröffentlichen, nachdem erste großflächige Attacken mit Hilfe der Sicherheitslücke gestartet wurden. Im Rückenwind der aktuellen Probleme des Internet Explorers erschienen auch neue Versionen der größten Browser-Konkurrenten Firefox und Chrome.

Samstag, 16. Januar 2010

GOOGLE endlich auf dem richtigem Weg


Nur geringer Schaden für Google
Bericht der Deutschen Welle vom 15.Jan.2010
Nach massiven Hackerangriffen und Zensur durch Behörden erwägt der Suchmaschinen-Riese einen Rückzug vom weltgrößten Internetmarkt China. Muss das Unternehmen deshalb mit finanziellen Einbußen rechnen?
Einen großen wirtschaftlichen Schaden würde Google nicht erleiden, wenn die Regierung in Peking den amerikanischen Suchmaschinenbetreiber aus dem Reich der Mitte verbannen würde. Zwar ist es richtig, dass das chinesische Internet mit seinen momentan rund 340 Millionen Nutzern der größte Markt der Welt und zudem noch ein schnell wachsender Markt ist – doch Google profitiert davon nur unterdurchschnittlich. Der Unternehmensberatung Comscore zufolge landeten im vergangenen November gerade einmal 15,1 Prozent aller chinesischen Suchanfragen bei google.cn. Andere Quellen sprechen von einem Anteil von 30 Prozent. Weitaus beliebter ist die chinesische Suchmaschine Baido, die zwischen 60 und 70 Prozent aller Anfragen auf sich zieht.
Doch die Anzahl der Suchanfragen alleine generiert noch lange keinen Werbeumsatz – und das ist bislang das Geschäftsmodell, von dem Google lebt. Das Internetunternehmen erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 22 Milliarden US-Dollar, und davon kam nur ein Bruchteil aus China. Nach Angaben von Branchenkennern erlöste Google durch Werbeanzeigen von chinesischen Unternehmen im vergangenen Jahr lediglich rund 200 Millionen Dollar. Betriebswirtschaftlich wäre es also für Google überhaupt keine Katastrophe, sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen – auch wenn dieser rasant wächst.
Globales Geschäft leidet
Es spricht sogar ein noch wichtigeres Argument für einen Rückzug. Denn wenn Google weiterhin mit Internet-Zensur und faulen Kompromissen mit der Führung in Peking in Verbindung gebracht wird, kann dem Internetunternehmen ein Imageschaden in der westlichen Welt entstehen, der weitaus schwerwiegender sein könnte als ein paar Millionen Dollar Umsatzverlust in China.
"Für Google ist vor allem das globale Geschäft wichtig. Das Geschäftsmodell beruht auf Vertrauen. Und wenn das beschädigt wird, dann wäre das katastrophal", zitiert die Financial Times Deutschland den Analysten Sandeep Aggarwal von der Unternehmensberatung Collins Steward. Zudem könnte ein Rückzug aus China recht werbewirksam, sozusagen mit Pauken und Trompeten angetreten werden. Denn Google war und ist nicht das einzige Ziel chinesischer Hacker-Angriffe. "Wir haben entdeckt, dass mindestens 20 andere Unternehmen zum Ziel wurden, unter anderem aus den Bereichen Internet, Finanzen, Technologie, Medien und Chemie", schreibt David Grummond, Google- Chefjustiziar im offiziellen Firmen-Blog.
In allen Fällen geht es um Quellcodes, Betriebsgeheimnisse und Lizenzklau. Nichts davon ist wirklich neu. Wirklich aufhorchen lässt die Bereitschaft eines Global Players, auf den Riesenmarkt China verzichten zu wollen, weil ausländische und nicht willfährige Unternehmen dort keine Chance haben.
Wirtschaftsspionage im Regierungsauftrag
Chinas Hacker spionieren weltweit, in allen Branchen, und dieser Technologie-Klau wird vermutlich von der Regierung und von chinesischen Nachrichtendiensten nicht nur geduldet, sondern finanziert und organisiert. Experten sprechen von einer regelrechten Hackerschulen-Industrie.
Bertold Stoppelkamp, Geschäftsführer der deutschen Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft in Berlin rät deshalb den deutschen Unternehmern, ihre Mitarbeiter für mögliche Hacker-Angriffe zu sensibilisieren - so wie Google nun weltweit die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert hat. Außerdem empfiehlt er die "Installierung von sicheren IT-Strukturen, Verhaltensregeln beim Umgang mit dem Kunden und, ganz wichtig, Informationen über Risikolagen im Ausland, auf den ausländischen Märkten, sei es von der dort vorhandenen Kriminalitätsbelastung bis zu Einschätzungen zur politischen Lage bzw. Entwicklungen in den Regionen.“
Auf ein anderes Problem verweist der deutsche IT-Bundesverband BITKOM. Er fordert einen freien Zugang zum chinesischen High-Tech-Markt. Zum einen würden die Chinesen eigene Standards entwickeln, die von internationalen Normen abweichen - für europäische Hersteller wäre dies eine Zugangsbarriere zum chinesischen Markt. Auch die geplante Zertifizierung bestimmter IT-Sicherheitsprodukte ist dem BITKOM ein Dorn im Auge. Die Behörden in China wollen die Anbieter dabei zwingen, die Quellcodes oder die Baupläne von Chips offenzulegen. Damit aber - so bemängelt BITKOM - sei der Schutz des geistigen Eigentums nicht gewährleistet.
Die Abwanderung von Know How in Richtung China - für die deutschen Unternehmen ist das nach den Worten von Berthold Stoppelkamp derzeit die größte Gefahr. Der Schaden allein für die deutsche Wirtschaft durch diesen Diebstahl von Produktions- oder Konstruktionsgeheimnissen liegt vorsichtigen Schätzungen zufolge bei rund 20 Milliarden Euro - pro Jahr.

Autor: Rolf Wenkel / Henrik Böhme
Redaktion: Klaus Ulrich

Samstag, 9. Januar 2010

RSS-Feeds verstehen und nutzen

Was ist ein RSS Feed? RSS Reader und RSS Feed erstellen.
Ein RSS Feed² bietet die Möglichkeit Inhalte einer Website in maschinlesbarer Form weiterzugeben und anzusehen.

Viele von Ihnen kennen vermutlich das Problem:
Irgendwann wird die Favoriten oder Lesezeichen Leiste des Browsers so unübersichtlich, dass Websites, die man gerne liest untergehen oder es wird sehr mühsam alle durchzuklicken, um Neues zu finden.

Genau dieses Problem behebt ein RSS Feed.


Was ist RSS?
RSS ist ein praktikabler XML-Standard, um Meldungen oder Textinformationen für andere Rechner zur Verfügung zu stellen. Anders als bei einer im Browser abrufbaren Website, wird in einer RSS-Datei die Information auf den Inhalt reduziert und logisch gekennzeichnet, so dass sie von Maschinen interpretierbar ist. RSS steht mal als Abkürzung für "Rich Site Summary", "RDF Site Summary" oder auch "Really Simple Syndication". Dies hat mit der Entstehungsgeschichte der verschiedenen RSS-Versionen zu tun. Als Anwender reicht es zu wissen, dass RSS-Dateien verschieden benannt sein können (z.B. "xml", "rdf", "rss") und es verschiedene Versionen von RSS gibt ("0.90", "0.91", "0.93", "0.94", "1.0", "2.0", etc.). Die am weitesten verbreiteten Versionen sind 0.91 und 0.92. Nahezu jeder RSS-Reader kann mit diesen RSS-Versionen umgehen.

Wozu braucht man RSS?
RSS-Dateien können, im Gegensatz zu gewöhnlichen Web-Seiten, von anderen Programmen gelesen und weiterverarbeitet werden. Die gebräuchlichsten dieser Programme sind die RSS-Reader. Sie können über die RSS-Datei jede Aktualisierung einer Website überwachen und dies auf Wunsch anzeigen. Der Einsatz eines RSS-Readers spart dem Anwender auch Zeit, da man mehrere News-Seiten abonnieren kann und die zugehörige Website nur noch auf Wunsch aufruft. Ein weiterer Grund für RSS ist, dass es von verschiedenen Weblog-Diensten vorausgesetzt wird. Das interessiert natürlich vor allem Betreiber von WWW-Sites. Der deutschsprachige Dienst weblogcheckup.de (Carmina) überprüft z.B. anhand der RSS Dateien von Websites, wann sie zuletzt aktualisiert worden sind und stellt sie in eine Liste.

Wo findet man einen RSS-Reader?
Eine stetig wachsende Übersicht über RSS-Reader für die unterschiedlichsten Plattformen und Ansprüche finden Sie im RSS-Verzeichnis unter 'Welcher RSS-Reader?'

Wie abonniert man ein RSS-Feed?
Wenn Sie eines dieser Links/Symbole: "XML", "RSS", "RDF", "Channel" oder "XML" gefunden haben, benötigen Sie die URL der RSS-Datei. Diese kopieren Sie (unter Windows), in dem Sie mit der rechten Maustaste auf den Link/das Symbol klicken und im aufklappenden Menü den Punkt "Verknüpfung kopieren" oder "Link kopieren" auswählen. Danach wechseln Sie zu ihrem RSS-Reader, wählen dort "Add new channel" oder "new feed" (oder wie der entprechende Menüpunkt lautet) und fügen mit der Tastenkombination "Strg + V" die zuvor kopierte URL des RSS-Feeds ins entprechende Feld ein. Für eine detaillierte Anleitung, wie man einen RSS-Feed hinzufügt, lesen Sie die Programm-Dokumentation Ihres RSS-Readers.

Wo bekommt man weitere Informationen?
Diese Informationen sind dem Angebot von RSS-Verzeichnis entnommen. Dort gibt es die Möglichkeit, aus mehr als 5.700 verschiedenen Feeds zu wählen. Mehr als 33.730 deutsch-sprachige Feeds gibt es beim RSS-Scout.

Haben Sie noch Fragen mailen Sie mich an



ein interessanter Link hier,
wenn die besuchte Webseite kein RSS-FEED hat

denn die Seite konvertiert von Web-Seiten ein RSS-Feed.
Page2RSS ist ein Dienst, der Ihnen hilft, Web-Seiten zu überwachen , die Feeds nicht veröffentlichen. Es wird jede Webseite, auf Updates überprüfen und bietet Ihnen zu Ihren bevorzugten RSS-Reader an.