Montag, 22. März 2010

Dürre am Weltwassertag 2010



71 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt - doch nur 2,5 Prozent davon sind Süßwasser. Der überwiegende Teil (87 Prozent) ist in den Eiskappen der Pole, Gletscher sowie in der Atmosphäre und im Boden gebunden.

Größter Wasserverbraucher weltweit ist die Landwirtschaft mit etwa 70 Prozent, gefolgt von Industrie (20 Prozent) und Haushalten (10). Dabei scheiden Landwirtschaft und Industrie einen Großteil wieder als Abwasser aus - in vielen Regionen der Welt kaum geklärt und daher mit Umweltgiften aller Art belastet.Weltweit werden nur etwa fünf Prozent des Abwassers gereinigt.

Infos zum Weltwassertag: www.worldwaterday2010.info; UN Wasserbüro: www.unwater.org
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Mekong vor der Austrocknung von Willi Germund
Kampf ums Wasser

Der Wasserstand des Mekong, mit 4300 Kilometer einer der längsten Flüsse der Welt, ist so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. An manchen Stellen ist "Mutter Khong", wie der Fluss in Nordthailand heißt, nur noch 35 Zentimeter tief.

Seit Februar musste der Schiffsverkehr stellenweise eingestellt werden. Dabei sind die 60 Millionen Menschen, die entlang der Ufer leben, auf das Wasser für ihre Felder und das Fischen angewiesen. Von Südchina bis zu den Philippinen, von Vietnam bis Singapur hat es in der trockeneren Jahreszeit, in der jeder Tropfen zählt, so wenig geregnet wie seit langem nicht. Die Monsun-Saison ist noch mindestens zwei Monate hin. Und nun warnen Experten auch noch, dass der ersehnte Regen wegen des Wetterphänomens "El Niño" wohl später kommt als sonst.

Viele Länder müssen bereits Wasser rationieren. Das ist der Pegelstand am heutigen Montag, der von den Vereinten Nationen als "Weltwassertag" deklariert ist. Reisbauer Juang Thongchote würde am liebsten bis zu den Knien im nassen Schlamm auf seinem Feld arbeiten. Stattdessen steht er kampfeslustig und mit einem Holzknüppel bewaffnet an einer kleinen Wasserschleuse nahe der Stadt Phitsanulok. "Wenn ich kein Wasser bekomme, verdorrt der Reis auf meinen Feld", sagt der Mann, "wenn wir hier nicht aufpassen, wird das Wasser von einer Bande gestoppt, die Geld haben will." 40 Bauern stehen ihm bei. Sogar ein paar Polizisten seines Dorfes sind gekommen, um die Gruppe zu schützen.

Der Anlass des Bauernkriegs um Wasser im Norden Thailands: Der Mekong, der im tibetischen Hochland entspringt und in Vietnam ins Südchinesische Meer mündet, führt so wenig Wasser wie seit 20 Jahren nicht mehr. 65 Millionen Menschen im Mekong-Becken von Thailand, Laos, Kambodscha und Südvietnam bekommen die Folgen zu spüren. Aufgrund des Wassermangels dürfen die Bauern ihre Reis- und Sojabohnenfelder nur alle vier Tage für weitere vier Tage bewässern.

Im Mündungsdelta ist wegen des niedrigen Wasserstands Salzwasser aus dem Meer bereits bis zu 35 Kilometer weit ins Landesinnere vorgedrungen. Die Behörden in Südvietnam warnen Bauern davor, das Wasser zu verwenden. Von der vietnamesisch-kambodschanischen Grenze wurden im Februar einige Cholera-Fälle gemeldet. Mediziner machen den niedrigen Wasserstand dafür verantwortlich, da viele der Anrainer den Fluss gleichzeitig als Kloake und zur Trinkwasserversorgung nutzen.

Zwischen dem malerischen Ort Luang Prabang, einem bei Touristen aus aller Welt beliebten Reiseziel, und der Grenze zu Thailand mussten die Ausflugsdampfer ihre Touren stoppen. Thailändische Behörden in der Stadt Chiang Rai berichten, der Frachtverkehr auf dem Mekong sei ebenfalls schon im Februar zum Erliegen gekommen.

Laut einem Bericht der "Mekong River Commission", einem Zusammenschluss von Vietnam, Kambodscha, Laos und Thailand, sind das frühe Ende der Regenzeit im Jahr 2009 und die ausgebliebenen Niederschläge während des Monsuns für die Trockenheit verantwortlich. "Wir können keinen definitiven Zusammenhang zwischen den Staudämmen in China und dem niedrigen Wasserstand herstellen", sagt Jeremy Bird, Geschäftsführer der Kommission. Laos baute und plant mehrere riesige Staudämme an Zuflüssen des Mekong.

In China befinden sich zehn Dämme in der Planung oder bereits fertiggestellt. Auch in der Volksrepublik China, die ebenso wie Birma der "Mekong River Commission" nicht beitreten will, herrscht Wassermangel am Mekong. Chinas Medien sprechen von der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren. 21 Frachter sitzen auf dem Trockenen. Zuckerrohrplantagen am Flussufer bangen um ihre Ernte. Vier Millionen Hektar Anbaufläche können nicht mehr ausreichend bewässert werden, berichtete die Staatspresse. In Yunnan fließe der Mekong nur mit halber Kraft, verglichen mit Februar und März in anderen Jahren. Die wilden Elefanten an der Grenze zu Birma seien auf ihrer Suche nach Wasser in die Wälder geflüchtet.

Dutzende Hektar Wald sind in China schon verbrannt. Auch im Norden von Laos und Thailand brennt es, die Rauchschwaden reichen bis Chiang Mai.

Das beeindruckt Kanokwan Manorom von der Ubon Ratchathani Universität in Thailand wenig. "China sollte auch an die Menschen um unteren Ende des Mekong denken", sagt sie. Die Dozentin spricht mit ihrem Argument vielen nicht-staatlichen Initiativen aus der Seele, die im Gegensatz zur "Mekong River Commission" keine diplomatischen Rücksichten nehmen. Die seit rund 20 Jahren bestehende Gruppe "Rivers International" argumentiert: "Der Bau von Dämmen am Oberlauf des Mekong zeigt vor allem entlang der Grenze von Thailand und Laos erhebliche negative Folgen." (mit dpa)

Sonntag, 14. März 2010

Google zeigt Rückgrat


Google poliert sein Image

Google geht es bei den Drohungen gegenüber China nicht allein um das freie Wort im Netz
Google zeigt Rückgrat gegenüber Peking und erhält dafür mächtig Applaus. Vor allem in den USA erfährt der Internet-Riese viel Zustimmung für seine Ankündigung, sich nicht länger Chinas Zensurbestimmungen beugen zu wollen und dafür notfalls auch den Rückzug vom boomenden Internetmarkt im Reich der Mitte in Kauf zu nehmen.
Selbst die US-Politik schlug sich schnell auf Googles Seite. Außenministerin Hillary Clinton mahnte in Peking Aufklärung für die Vorwürfe an, systematisch E-Mail-Konten chinesischer Regimegegner auf Googles Mailservern auszuspionieren. Nach Googles Motiven für den überraschenden Schritt fragten indes die wenigsten.
Es geht längst nicht allein um das freie Wort im weltweiten Netz. Sonst hätte sich Google von vornherein nicht in China engagieren dürfen. Googles bis dahin so strahlendes Image hatte schweren Schaden genommen, als sich der Webkonzern (Leitmotiv: "Tue nichts Böses") bei seinem China-Start 2006 den restriktiven Zensurbestimmungen im Reich der Mitte unterwarf. Was Peking politisch nicht passt, filterte Google auf google.cn seither heraus.
Doch die Umsätze in China blieben wohl weit hinter den Erwartungen zurück, um die Delle im Image weiter in Kauf zu nehmen. Gerade 300 Millionen Dollar setzt Google in China mit seinen 700 Beschäftigten um – das ist, gemessen an den Milliardenumsätzen, an die Google gewöhnt ist, kein Betrag, der das wertvollste Unternehmen der Welt im Bestand gefährdet. Statt dessen sah Google wohl jetzt eine gute Gelegenheit, das angekratzte Image zu reparieren, zumal sich das Unternehmen vor allem im Westen wegen seiner ausgeprägten Datensammelwut immer schärferen Vorwürfen ausgesetzt sieht.
Künftig vielleicht nicht mehr in China mit seinen rund 340 Millionen Internet-Nutzern präsent zu sein, ist für das Unternehmen zwar nicht ohne Risiko, wenn Chinas Konsumenten ihre Marktmacht und die Lust am Konsum erst richtig entdecken. Kein globales Unternehmen kann es sich leisten, diesen lukrativen Markt links liegen zu lassen. Doch Google lebt mehr als andere Unternehmen vom Vertrauen seiner Kunden. Und sich mit China anzulegen, was selbst die US-Regierung nicht mehr wagt, nimmt der wachsenden Kritikerschar viel Wind aus den Segeln.
Im Streit mit China schlüpft Google in die Rolle des Guten, der für unzensierten Datenaustausch eintritt und damit ein gutes Geschäft macht. Man darf davon ausgehen, dass auch Google am Dialog mit Peking weiter interessiert ist. In den USA verstärkt sich nun der Druck auf andere Internet-Unternehmen, etwa Yahoo und Microsoft, Googles Beispiel zu folgen. Die ersten Reaktionen freilich zeigen: Die Neigung dazu ist gering. Einmal mehr hat Google die Konkurrenz im Silicon Valley auf dem falschen Fuß erwischt.
Microsoft bleibt China treu und zensiert ohne Skrupel weiter Suchergebnisse, daher ein Dank an Google

Freitag, 12. März 2010

Chinas kommunistische Machthaber streben die Weltherrschaft an

14.Mrz.2010 Druck des Westens lässt China kalt
Währung, Klima, Taiwan, Dalai Lama: Zum Abschluss des Volkskongress weist Chinas Premier Wen Jiabao Kritik an der Politik seines Landes zurück – und attackiert weiterhin die USA und den Rest der Welt.
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der mächtigste kommunistische Diktator der Welt " Hu Jintao "
Das kommunistische China mit seinen ständigen Drohungen an die ganze Welt wird immer agressiver. China hat die Sars Epedemie,die Vogelgrippe und die Schweinegrippe rund um die ganze Welt verbreitet und damit solche Viren als biologische Kampfwaffe entwickelt. Das sollte niemand auf der Welt vergessen was das für ein gefährlicher Staat China ist und man sollte daher China aufs äusserste bekämpfen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. China strebt laut Parteibeschluss langfristig die Weltherrschaft an, was sie auch nicht abstreiten.
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the most powerful communist dictator of the world "Hu Jintao"
The communist China with its permanent threats to the whole world gets more and more aggressive. China have the Sars epidemic, the bird flu and the swine flu contained around the whole world and developed such viruses as a biological fight weapon with that. What should forget nobody in the world this this is China what kind of dangerous state and one should therefore fight China on the utmost one with all means available? Party vote strives for the world domination loudly in the long run, China they do not deny what either.
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共产党与中国威胁到整个世界的持续威胁世界和平。中国蔓延的非典疫情,禽流感和猪流感在世界各地发展以作为一种生物武器的资金。这不应该忘记世界上什么样的猪的一种状态,我们应该打击一切手段极端中国。
中国谋求长远的决定,根据党独大,他们并不否认这一点。

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Chinas Stärke drückt sich zunächst einmal in Wirtschaftszahlen aus. Seit dem Beginn der Öffnungspolitik unter Deng Xiaoping Ende der 70er-Jahre ist das Bruttoinlandsprodukt vom Niveau eines Entwicklungslandes auf heute 4,9 Billionen US-Dollar angestiegen. Damit liegt es weltweit an dritter Stelle. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird die Volksrepublik Japan überholen. Sie würde damit zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hinter der US-amerikanischen. Als Exportland hat China bereits im vergangenen Jahr Deutschland von der Spitzenposition verdrängt.

Nicht nur ökonomisch gewinnt China an Stärke, sondern auch militärisch. Jedes Jahr steigert Peking die Ausgaben für biologische Waffen, Rüstung und Armee um einen zweistelligen Prozentsatz. Und Experten vermuten noch weitaus größere Investitionen, als offiziell verkündet.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist China noch nicht auf Augenhöhe mit den Vereinigten Staaten. Das Pro-Kopf-Inlandsprodukt ist noch fünfzehn Mal so klein wie in den USA, auch die Militärausgaben sind weit geringer. Unklar erscheint auch, ob Chinas Aufstieg unvermindert anhalten wird. Energie- und Wasserknappheit, eine alternde Gesellschaft, katastrophale Umweltverschmutzung, soziale und politische Instabilität:

Die Volksrepublik China steht vor immensen Herausforderungen. Wenn es sie meistert, könnte das 21. Jahrhundert tatsächlich in großem Maße ein chinesisches Jahrhundert werden - mit ungewissen Folgen für die Welt.


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eine deutliche Massnahme der deutschen Regierung bezüglich China:
Keine Entwicklungshilfe mehr für China

Für das Jahr 2010 stehen keine Haushaltsmittel mehr für die bilaterale Zusammenarbeit mit China zur Verfügung. Die Aussage von Minister Niebel, dass die Entwicklungshilfe mit China ausläuft, hat daher vollständig Gültigkeit.

http://www.bmz.de/de/presse/pm/2009/dezember/pm_20091216_115.html