Sonntag, 16. Juni 2013

So schützen Sie sich vor Zugriffen der NSA


So schützen Sie sich vor Zugriffen der NSA
Kaufen Sie sich ein 64k-Modem (noch besser: 16k-Modem) und laden Sie sich den Internet Explorer 4 herunter! Auf diese Weise sind Sie auf der Datenautobahn zu langsam, um von der Internetpolizei gesehen zu werden.
Sie haben ein absolutes Chaos an Dateiverzeichnissen, das ein Mensch unmöglich jemals zu überblicken bzw. überklicken imstande wäre? Hier gilt es, Ordnung zu schaffen! Denn je schneller der freundliche Herr von der NSA findet, wonach ihn gelüstet, desto eher werden Sie wieder mit Ihrer kleinen, verstörenden Datenwelt allein gelassen...
Wenn Sie auf Ihrem PC ein Benutzerkonto namens Pete_NSA entdecken, sollten Sie mißtrauisch werden, aber keinesfalls in Panik geraten: Pete wartet Ihren Rechner immerhin gratis und bemüht sich stets, Ihnen ein möglichst angenehmes Klima des Ausgespähtwerdens zu schaffen. Das sollten Sie jedenfalls bedenken!
Unter jeder Mail, die Sie verfassen, findet sich eine von der NSA hinzugefügte Signatur? Wie etwa: "Dear receiver! This e-mail was officially proofread by the NSA to avoid displeasing content in order to guarantee your complete satisfaction! Thank you for your understanding. You're welcome!"? Dann freuen Sie sich doch! Ihre weitergegebenen Inhalte werden also lediglich redigiert, um peinlichen Sozialschaden von Ihnen abzuwenden. Schicken Sie zu Weihnachten und vielleicht sogar zu Ostern eine liebgemeinte Postkarte ins Hauptquartier der NSA, und Sie werden im großen Jahresabschlußbericht* vielleicht sogar die bessere Note erhalten!
Sie finden es nun ziemlich nervig, was für einen Wahnsinnsaufwand man betreibt, um Ihr langweiliges Leben auszuspionieren? Dann gehen Sie doch auf www.nsa.gov, legen Sie sich einen Account an und laden Sie (verläßlich!) einmal wöchentlich einen Statusbericht zu den neuesten Begebenheiten in Ihrem Leben hoch (inkl. Onaniestatistik)! So einfach ist das.


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